Biographische Angaben

Bild: Uwe Schädelin (2008)
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29. Mai 1954
geboren in Thal (SG)
Primarschule in St. Gallen und Rebstein (SG).
1967 – 1974
Gymnasium an der Missionsschule «Bethlehem» in Rebstein und Immensee, SZ (1967–1971) und an der Kantonsschule St. Gallen (1972–1974).
Maturitätsprüfung an der Kantonsschule St. Gallen: altsprachlicher Typus A (Altgriechisch / Latein) mit Zusatz Englisch.
1974 / 1975
Mehrmonatige Reise durch Griechenland.
Diverse Stellvertretungen an Sekundarschulen im Kanton St. Gallen; Aushilfstätigkeit an der wirtschaftspolitischen Abteilung der Firma Prognos AG in Basel.
1975 – 1983
Studium an der Universität Bern (Hauptfach Philosophie; Nebenfächer: Schweizergeschichte, Staatsrecht und Verfassungsgeschichte).
Herbst 1983: Abschluss des Studiums mit der Lizentiatsarbeit «Privateigentum und Staatsgewalt. Versuch über frühbürgerliche Staatsphilosophien am Beispiel von John Lockes ‚Second Treatise of Government‘», eingereicht an der Abteilung für Systematologie, Sozial- und Kulturphilosophie des Philosophischen Instituts an der Universität Bern (bei Prof. Georg Jànoska).
Weitere Tätigkeit als:
- Aushilfe an der wirtschaftspolitischen Abteilung der Firma Prognos AG in Basel (1975–1978).
- Hilfsassistent am Forschungszentrum für schweizerische Politik an der Universität Bern (1978–1983).
1979: Mehrmonatiger Aufenthalt auf Sizilien.
1984 – 1989
Assistent am Forschungszentrum für schweizerische Politik an der Universität Bern.
Haupttätigkeit: Verfassen von Texten für das politologische Jahrbuch der schweizerischen Politik «Année politique suisse / Schweizerische Politik im Jahre ... » (Leitung: Prof. Peter Gilg und Dr. Hans Hirter). Bearbeitete Themen: «Bildung und Forschung», «Landwirtschaft», «Öffentliche Finanzen» und «Boden und Wohnwirtschaft».
Weitere Tätigkeiten:
1988 – 2006
Philosophie- und Politikkurse am Märtplatz in Rorbas (ZH), einer Ausbildungsstätte von Jürg Jegge für Jugendliche mit Startschwierigkeiten (siehe dazu «Kurse und Gastvorträge»).
2001–2006: Präsident des Stiftungsrates der Stiftung Märtplatz.
1990
Assistent am Soziologischen Institut der Universität Bern.
Haupttätigkeit: Durchführen eines Seminars zum Thema «Wertewandel in der Schweiz» (gemeinsam mit PD Dr. Ruth Meyer Schweizer).
1990 – 1993
Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bundesamt für Statistik, Bern.
Haupttätigkeit: Statistische Erfassung und wissenschaftliche und publizistische Auswertung der Ergebnisse der Nationalratswahlen 1991.
1993 – 2003
Leiter des Bereichs «Wahlen und Abstimmungen» im Bundesamt für Statistik in Bern / Neuchâtel.
Haupttätigkeit: Verfassen von statistischen Analysen kantonaler und eidg. Wahlen (Schwerpunkte: Entwicklung der Parteienlandschaft und der Repräsentation der Frauen in den politischen Institutionen); wissenschaftliche und redaktionelle Begleitung der statistischen Analysen der eidg. Volksabstimmungen.
1996–2003: Wissenschaftlicher Adjunkt und stellvertretender Chef der Sektion «Kultur, Politik und Lebensbedingungen».
Weitere Tätigkeiten:
1996: Abschluss der berufsbegleitend geschriebenen Dissertation «Die politische Kultur und ihre Beziehung zum Abstimmungsverhalten. Eine begriffsgeschichtliche und methodenkritische Analyse», eingereicht an der Philosophisch-historischen Fakultät der Universität Bern. Eine überarbeitete Fassung erschien 1997 im Realotopia Verlag, Zürich («Die politische Kultur... »)
1998–2001: Lehrauftrag an der Hochschule für Technik, Waadt, Abteilung Kommunikation in Lausanne (Schwerpunkt: Schweizer Politik). (siehe dazu «Kurse und Gastvorträge»).
2000–2002: Experte des Europarates für Gleichstellungsfragen im Bereich Politik. (siehe auch «Experten- und Beratungsmandate»)
seit 2004: Leiter der Sektion «Politik, Kultur, Medien» im Bundesamt für Statistik in Neuchâtel.
2008: Herausgabe der Monografie über die Grünen in der Schweiz: Matthias Baer / Werner Seitz (Hg.), Die Grünen in der Schweiz. Ihre Politik, ihre Geschichte, ihre Basis, Rüegger Verlag, Zürich / Chur 2008.
Mit Beiträgen von Matthias Baer, Martin Dolezal, Michael Hermann, Andreas Ladner, Heiri Leuthold, Madeleine Schneider, Werner Seitz, Isabelle Stadelmann-Steffen, Adrian Vatter, Regula Zürcher.
2009: Matthias Baer / Werner Seitz (Ed.), Les Verts en Suisse. Leur politique, leur histoire, leur base, Maison d'édition Rüegger, Zurich / Coire 2009.
Seit 1987 regelmässig Stellungnahmen zu politischen Sachfragen in verschiedenen, hauptsächlich Deutschschweizer Medien (v.a. Zeitungen und Radio). Die grösseren gedruckten Interviews sind unter den thematischen Stichworten aufgeführt.
Siehe auch ==> die Experten- und Beratungsmandate
==> zu den Kursen und Gastvorträgen
Interviews zur Person:
Ostschweiz im Gespräch: «Heute mit Werner Seitz», Tele Ostschweiz, 26. November 2003.
«Werner Seitz: Unsere Demokratie funktioniert grundsätzlich», B-Post. Nachrichten von der kleineren Hälfte, Embrach, 2008, Nr. 8.
